29. September 2020

Ich bin perfekt.

oops. Da ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich bin natürlich nicht perfekt.

Wie Sie sehen, unterlaufen mir Fehler.

Ich kann das zugeben. Auch wenn dieser hier möglicherweise gewollt war, um Ihnen etwas zu demonstrieren.

Das Internet ist voller Kritiker und das ist auch gut so. Jedem unterlaufen Fehler, doch geben viele dies ungern zu. Leider ist es in vielen Medien heutzutage so, dass eine Korrektur des Fehlers klein und unauffindbar erscheint, während Menschen unter der Falschmeldung leiden. In sozialen Medien finden diese Korrekturen häufig nicht statt.

Leider werden auch absichtlich fehlerhafte Informationen berichtet. Ist die Nachricht erstmal in der Welt, ist der Zweifel gesät, nützt auch der Widerruf nichts mehr, da diesen kaum jemand wahrnimmt.

Das ist eine Methode der offensichtlichen Manipulation, wobei sich der Urheber immer auf seinen “Fehler” berufen kann und meist darauf hinweist, dass er es dort (in der hintersten Ecke) richtiggestellt hat.

Ich bin nicht perfekt.

Das wiederhole ich hier und jetzt. Auch wenn es so banal scheint, es gilt für jeden Menschen. Doch viele glauben von sich in ihrer Hybris, sie wären unfehlbar. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man scheinbar sein Gesicht wahren. Ich bin der Meinung, dass man das mit dem Eingeständnis eines Fehlers besser tun kann.

Wir sind heute wissenschaftsgläubig. Diese irrt nicht, revidiert sich häufig nur alle 20 Jahre.

Nun denn. Ist mir ein Fehler unterlaufen, schreiben Sie mir. Ich prüfe es und korrigiere dies dann gern. Aus Fehlern lernen wir. Ich bin über jeden Hinweis dankbar.

Die Meinung ist frei.

Hier ist mir kein Fehler unterlaufen, auch wenn dies heute gern anders gesehen, bzw. praktiziert wird.

Ich teile hier auch meine Meinung mit. Dieses verfassungsmäßige Recht behalte ich mir unbedingt vor und bin sogar bereit, dafür zu kämpfen.

“Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.”

Voltaire zugeschrieben